BUS:HALT

Wettbewerb | 1. Preis

2017 - 2018 | Kärnten

Bauaufgabe:
Auftrag:
Status:
Leistung:

Wettbwerb


Wettbewerb

Architektur:
Mitarbeit:
Bauleitung:
Bild:

okai


okai

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BUS:HALT


 

BUS:HALT – Ich bin ein Aufenthaltsort

Der vorliegende Entwurf will mit seiner Ausformung und den angedeuteten Materialien den Wartebereich zu einem Aufenthaltsort erweitern. Das Warten findet klar sichtbar statt, in einem Wartehäuschen, welches auch von Weitem sichtbar ist.Die gängige Höhe der Überdachung wird mittels eines, von der Straße wegorientierten Pultdaches deutlich überhöht – die höhe des Wartehauses wird der Höhe der Busse gleichgestellt – so entsteht die notwendige Präsenz des Wartebereiches im Straßenraum.

Der Wartebereich wird zweiseitig umschlossen und bildet einen geschützten Innenraum aus Holz. Dabei bleibt die Seite zum ankommenden Bus immer geöffnet – für die Blicke aus beiden Richtungen.

Typenbildung:

Der Entwurf basiert auf einem Raster von 1 * 1,8 Metern und kann in der Längsrichtung nach Bedarf gestreckt warden /Terminal, Milkomat, tech. Infrastruktur…)Bei größeren Haltestellen kann der Typus auch versetzt angeordnet warden – so entsteht ein kleiner Vorplatz und zwei Wartebereiche – für etwas intimeres Warten.

Radabstellplätze:

Das Dach des Häuschens schützt – und neigt Richtung Gelände. Es kann in diese Richtung verlängert warden und bildet dann die Überdachung für die abgestellten Fahrräder. Die Erweiterung erfolgt kompakt, die Infrastruktur der Radständer und Absperrmöglichkeiten wir einfach an die Rückwand des Wartebereiches montiert.

Materialkonzept:

Die Grundkonstruktion besteht aus 60mm BSP Platten mit Sichtoberfläche zum Wartebereich. Die Bank und der Innenraum warden so zum Wartemöbel.Dies Holzplattenkonstruktion steht auf einem massiven Sockel aus Betonfertigteilen – abgehoben von Boden und Spritzwasser. Die Fassaden und das Dach werden als hinterlüftete Konstruktionen zum Schutz der BSP Platten vorgehängt.

Regionale Aspekte:

Durch den Einsatz der vorgehängten Fassade besteht die Möglichkeit, bei gleichbleibender Gebäudeform regional unterschiedliche Oberflächenmaterialien einzu -setzten. Je nach Bezirk oder je nach Tal können die Oberflächen variieren – von Holzschindeln über Lattenfassaden, hin zu Schiferschindeln oder Steinplatten. Die Möglichkeiten sind in dieser Richtung groß, müssen aber gut überlegt und mit Bedacht gewählt sein.

Beleuchtung und Schutz:

Für den Abend- und Nachtbetrieb sollen die Innenräume indirect mittels LED Beleuchtung aufgehellt warden und schon von Weitem eine angenehme Wärme ausstrahlen. Dadurch entsteht eine heimeligere Atmosphere, ein angenehmer Wartebereich, der durch die Einsehbarkeit auch eine Sicherheit ausstrahlt.

Offener, anonymer Ideenwettbewerb

2017.11

1.Preis


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