WQNH VILLACH

Wettbewerb | 1. Preis

2014 - 2015 | Villach | Kärnten

Bauaufgabe:
Auftrag:
Status:
Leistung:

städtebauliches Leitkonzept
Wettbewerb | in Bearbeitung
in Planung
Städt. Entwurf | Masterplan | Bebauungsplanvorlage

Architektur:
Mitarbeit:
Bauleitung:
Bild:

okai
Paul Mandler, Stefan Thalmann

okai

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WQNH VILLACH


Neue Heimat Villach - Gedanken zum Wettbewerb
Absicht der eingereichten Arbeit ist die Schaffung eines offenen,
belichteten und großteils verkehrsfreien Stadtraums, der in den nächsten 5 - 20 Jahren entstehen soll.


Organisation Baukörper und Grünraum:
Durch die rhythmisierte Anordnung der Baukörper können ausreichend
öffentliche sowie private Grünzonen angeboten werden. Die dadurch
resultierende Wegeführung für Fußgänger und Radfahrer generiert an
Kreuzungspunkten mittelgroße öffentliche Zwischenräume die mit
Spielgeräten und Sitzmöglichkeiten ausgestattet werden. Solche
Begegnungszonen sollen in regelmäßigen Abständen im Planungsgebiet
auftreten und zu einer dezentralen und vielfältigen Nutzung des
angebotenen Grünraums einladen.
Weiters wird durch die Verdichtung im Kreuzungspunkt der drei Areale ein
großer Grünraum freigespielt.
Dieser Raum bietet Platz für eine gesonderte Entwicklung, denkbar wäre
eine partizipative Eroberung durch die Bewohner.


Wegenetz:
Das Wegenetz ist so dimensioniert, dass Einsatzfahrzeuge und Zulieferer
zu jeden Hauseingang gelangen können. Der Individualverkehr wird an
den Randzonen des Areals aufgefangen. Dort sollen die Abfahrten zu den
Tiefgaragen sowie Parkplätze situiert werden. Die Wohnungen werden
über die TG in kurzen Wegen unterirdisch aufgeschlossen.
Höhe und Ausrichtung der Baukörper:
Um den Wohneinheiten ausreichend Licht, Sonne sowie Aussicht zu bieten
steigen die an den Rändern des zu bebauenden Gebiets niedrigeren
Baukörper zum Zentrum hin an. Gleichzeitig wird bei den höheren
Gebäuden der Abstand zu den Nachbargebäuden erhöht.
Durch die angedachte Höhenentwicklung und Körnung der Bebauung soll
ein offener, einladender und durchlässiger Stadtraum entstehen, der durch
die Höhenentwicklung sein Zentrum markiert.


Baukörper:
Der Großteil der Baumasse wird über quadratische Volumen generiert.
Die Formulierung der Grundrisse erlaubt es die Baukörper in
verschiedenen Richtungen zu drehen ohne einen markanten Nachteil
bezüglich der Belichtung zu erhalten.
In den etwas schmäleren Abschnitten der Bauabschnitte 2 und 3 werden in
der Höhe variierende Riegel angedacht. Diese sind generell mit den
Aufenthaltsräumen nach Süden ausgerichtet.
Im Bauabschnitt 2 soll an ähnlicher Stelle wieder ein Nahversorger situiert
werden.
Die angedachten Bauten sollen vor allem den zeitgemäßen Anforderungen
der ebenen Erreichbarkeit und Nutzbarkeit sowie allen qualitativen
Anforderungen bezüglich Raumkonfiguration und Belichtung erfüllen.


Wohnen und Arbeiten:
Aus unserer Sicht sollte die Diskussion bzgl. geeigneter Arbeitsbereiche für
KMUs generell überdacht werden.
Durch ideale Bereiche in Sockelzonen, oder eigenständige Baukörper im
zentralen Bereich der Anlage wären ideale Voraussetzungen vorhanden,
um Arbeiten und Wohnen am Areal anzubieten - ohne unnötigen Verkehr
zu produzieren.


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