01 Modell WB 1kl
04 WB NH 1kl3

WQNH VILLACH

Wettbewerb | 1. Preis

2014 - 2015 | Villach | Kärnten

Bauaufgabe:
Auftrag:
Status:
Leistung:

städtebauliches Leitkonzept
Wettbewerb | abgeschlossen
in Planung
Städt. Entwurf | Masterplan | Bebauungsplanvorlage

Architektur:
Mitarbeit:
Bauleitung:
Bild:

okai
Paul Mandler

okai

WQNH - Villach

Neue Heimat Villach - Gedanken zum Wettbewerb
Absicht der eingereichten Arbeit ist die Schaffung eines offenen, belichteten und großteils verkehrsfreien Stadtraums, der in den nächsten 5 - 20 Jahren entstehen soll.

Organisation Baukörper und Grünraum:
Durch die rhythmisierte Anordnung der Baukörper können ausreichend öffentliche sowie private Grünzonen angeboten werden. Die dadurch resultierende Wegeführung für Fußgänger und Radfahrer generiert an Kreuzungspunkten mittelgroße öffentliche Zwischenräume die mit Spielgeräten und Sitzmöglichkeiten ausgestattet werden. Solche
Begegnungszonen sollen in regelmäßigen Abständen im Planungsgebiet auftreten und zu einer dezentralen und vielfältigen Nutzung des angebotenen Grünraums einladen.
Weiters wird durch die Verdichtung im Kreuzungspunkt der drei Areale ein großer Grünraum freigespielt.
Dieser Raum bietet Platz für eine gesonderte Entwicklung, denkbar wäre eine partizipative Eroberung durch die Bewohner.

Wegenetz:
Das Wegenetz ist so dimensioniert, dass Einsatzfahrzeuge und Zulieferer zu jeden Hauseingang gelangen können. Der Individualverkehr wird an den Randzonen des Areals aufgefangen. Dort sollen die Abfahrten zu den Tiefgaragen sowie Parkplätze situiert werden. Die Wohnungen werden über die TG in kurzen Wegen unterirdisch aufgeschlossen.

Höhe und Ausrichtung der Baukörper:
Um den Wohneinheiten ausreichend Licht, Sonne sowie Aussicht zu bieten steigen die an den Rändern des zu bebauenden Gebiets niedrigeren Baukörper zum Zentrum hin an. Gleichzeitig wird bei den höheren Gebäuden der Abstand zu den Nachbargebäuden erhöht.
Durch die angedachte Höhenentwicklung und Körnung der Bebauung soll ein offener, einladender und durchlässiger Stadtraum entstehen, der durch die Höhenentwicklung sein Zentrum markiert.

Baukörper:
Der Großteil der Baumasse wird über quadratische Volumen generiert. Die Formulierung der Grundrisse erlaubt es die Baukörper in verschiedenen Richtungen zu drehen ohne einen markanten Nachteil bezüglich der Belichtung zu erhalten.
In den etwas schmäleren Abschnitten der Bauabschnitte 2 und 3 werden in der Höhe variierende Riegel angedacht. Diese sind generell mit den Aufenthaltsräumen nach Süden ausgerichtet.
Im Bauabschnitt 2 soll an ähnlicher Stelle wieder ein Nahversorger situiert werden. Die angedachten Bauten sollen vor allem den zeitgemäßen Anforderungen der ebenen Erreichbarkeit und Nutzbarkeit sowie allen qualitativen Anforderungen bezüglich Raumkonfiguration und Belichtung erfüllen.

Wohnen und Arbeiten:
Aus unserer Sicht sollte die Diskussion bzgl. geeigneter Arbeitsbereiche für KMUs generell überdacht werden. Durch ideale Bereiche in Sockelzonen, oder eigenständige Baukörper im zentralen Bereich der Anlage wären ideale Voraussetzungen vorhanden, um Arbeiten und Wohnen am Areal anzubieten - ohne unnötigen Verkehr zu produzieren.